Tischtennis als Selbsthilfe? Klingt auf den ersten Eindruck ungewöhnlich. Ist es aber keineswegs!

Der Austausch der Teilnehmer, aber auch ihrer Angehöriger, die gegenseitige Information und Hilfe – das ist der Weg, den die PingPongParkinson-Stützpunkte gehen. Auch ein Grund, warum PingPongParkinson sich bewusst entschieden hat, seine Gruppen „Stützpunkte“ zu nennen, es sollen echte Unterstützungspunkte für die Menschen sein.

Grundlage der Arbeit in den Stützpunkten ist dabei ein aktiver und offensiver Umgang mit der Erkrankung. Die Teilnahme bedeutet ein Plus an Lebensqualität, auch mit Spaß und Geselligkeit. Die Gruppe hebt so die Isolation der einzelnen auf und stärkt dadurch das Selbstvertrauen und die Solidarität.

Durch die mindestens wöchentlichen Treffen entsteht ein stützender Zusammenhalt, der Verständnis und Trost gibt und Mut macht zu neuer Aktivität und verändertem Verhalten.

Neben die unmittelbaren positiven gesundheitlichen Auswirkungen von PingPongParkinson tritt also das Betreuungspotential einer echten Selbsthilfegruppe mit dem weiteren psychologischen Vorteil, nicht „zur Selbsthilfe“ zu gehen, sondern zum Tischtennis.