Gelungene Premiere in Bayern – 1. PPP STADA-Cup in Schwabach

Text und Fotos:Sven Trautner


Am Samstag, den 22.04.2023, war es endlich so weit. Das vom Verein PingPongParkinson e. V. ins Leben gerufene Turnier machte zum ersten Mal Halt in Bayern. Zuvor wurde es bisher nur außerhalb der bayerischen Landesgrenze ausgetragen. “Es war jetzt an der Zeit, dass Turnier auch nach Bayern zu holen”, erzählt Sven Trautner, Landesleiter für Bayern. “Da bot sich der PPP Stützpunkt Schwabach, der beim TV1848 Schwabach seine Heimat hat und ich dort den Stützpunkt leite, geradezu an. Da die 48er zwei vereinseigene Hallen haben, war hier schnell ein Termin gefunden”, so Trautner weiter.

So fanden sich am Samstag 14 Sportlerinnen und Sportler zum 1. STADA-Cup in Schwabach ein. Die Teilnehmer kamen von den Stützpunkten Ingolstadt, Dietersheim, Burgthann, Nürnberg, Schwabach und sogar aus Stuttgart, Wehr (BaWü) und Wenden im Sauerland.

“Dass sogar Teilnehmer aus anderen Bundesländern teilgenommen haben, freut uns natürlich. Schließlich fördert so ein Turnier ja auch den Austausch mit anderen Stützpunkten. Möglich ist das, da die einzelnen STADA-Cups bundesweit ausgeschrieben werden. Aber die Regel ist das nicht, meist bleibt es auf regionaler Ebene.

Da aber große Turniere in Eystrup und den German Open in Düsseldorf in nächster Zeit anstehen, wurde unser Turnier als Vorbereitung gerne angenommen”, so Trautner. Gespielt wurde an 7 Tischen im sogenannten “Schweizer System” über 6 Runden. Vorteile dieses Systems sind die gute Planbarkeit bezüglich der Turnierdauer und das im Verlauf vor allem Spielerinnen/Spieler ähnlicher Spielstärke gegeneinander spielen.

Reinhard Kaltenegger, Stützpunktleiter in Ingolstadt-Zuchering sagte, “Das ist mein erstes Turnier überhaupt. Ich bin am Anfang schon sehr nervös gewesen und bin es jetzt auch immer noch ein wenig, aber als Vorbereitung auf die großen Turniere sind die STADA-Cups ideal. So lernt man die Abläufe und die Wettkampfatmospähre mal kennen”.
Anke Leidenberger, Spielerin am Stützpunkt in Dietersheim stößt ins selbe Horn “Ich war schon sehr aufgeregt, aber jetzt am Ende des Tages freue ich mich noch mehr auf die German Open in Düsseldorf. Von mir aus spielen wir morgen schon den nächsten STADA-Cup”.

Der Pokal für den 1. Platz des Cups blieb übrigens in Schwabach. Andreas Strobel, der für den Stützpunkt Schwabach antrat, holte sich souverän mit 6 gewonnen Runden (3:0 / 3:0 / 3:1 / 3:0 / 3:0) den Siegerpokal. Platz zwei ging ins Sauerland nach Wenden an Andreas Koch (3:0 / 3:1 / 3:1 / 3:0 / 3:1 / 0:3). Den dritten Platz belegte Alexander Meister vom Stützpunkt Wehr in Baden Würtemberg (3:0 / 3:1 / 3:2 / 0:3 / 3:1 / 3:0 ).

Trautner fand, “Es war eine gelungene Premiere. Ich möchte mich bei allen Beteiligten bedanken für das Faire und vor allem Familiäre miteinander. Und ein Dank an die Helferlein bei der Vorbereitung. Und natürlich an die Sponsoren (Gärtnermeister Paulus, Rewe Markus Mack, Frankensport Schmidtbaur und Familie Kriegeskorte), die dafür gesorgt haben, dass wir sogar eigene STADA-Cup-Trikots ausgeben konnten”.