BrainSpin ist ein internationales Erasmus-Projekt, das Tischtennis als evidenzbasiertes, inklusives Rehabilitationsangebot für Menschen mit Parkinson einsetzt, um Teilhabe und Lebensqualität zu fördern.
Entstanden aus einer Idee Nenad Bachs und anderen während der Weltmeisterschaft in Laško hat sich ein Projekt gebildet, in dem ein Konsortium von acht Partnern aus sechs europäischen Ländern und weiteren assoziierten Institutionen ein strukturiertes Trainingsprogramm sowie eine digitale Lernplattform für Fachkräfte und Betroffene entwickelt und erprobt.
Die Wirkung von Tischtennis auf die Symptomatik von Parkinson wird im Projektverlauf mit durchdachten Interventionen geprüft. Wissenschaftlich begleitet will man den Nachweis führen, dass die Mechanismen der Neuroplastiziät zu messbaren Verbesserungen der motorischen, kognitiven und sozialen Parameter führen. BrainSpin ist damit eines der umfassendsten Vorhaben dieser Art weltweit.
Das Projektdesign ist inzwischen ausgearbeitet und wir planen zur Zeit die Interventionen zusammen mit unserem wissenschaftlichen Partner an der Martin-Luther-Universität in Halle. PingPongParkinson als größter Partner im Konsortium ist dabei für die Durchführung der Interventionen im Lead für das Gesamtprojekt.
Unser Plan für die zentrale Intervention sieht folgendes vor:
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- alle Teilnehmenden trainieren in ihrem persönlichen Rythmus über einen Zeitraum von 6 Monaten.
- Zu Beginn, zur Halbzeit und am Ende werden die Veränderungen online über einen Fragekatalog erfasst.
- Während der 6-monatigen Trainingszeit wird zusätzlich jedes Training über eine kurze Abfrage dokumentiert.
- Die Teilnehmenden werden wir dabei in allen Stützpunkten von PingPongParkinson suchen.
- Dieser 6-monatige Zyklus wird über die Laufzeit des Projekts von 2026 bis 2028 jedes Jahr mit neuen Teilnehmenden durchlaufen.
Parallel planen wir eine zweite Intervention, die auf einer Reihe von Tests basiert, die von ausgebildeten Kräften begleitet werden müssen. Der Ablauf ist vergleichbar:
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- 6-monatiges Training
- Tests zu Beginn, zur Halbzeit und am Ende
Hier werden wir die Teilnehmenden nur regional rekrutieren können. Die wissenschaftlichen Betreuer des Projekts und die Probanden müssen schließlich für die Tests zusammenkommen.
Derzeit werden die Interventionen im Detail ausgearbeitet. Insbesondere werden die ausgewählten Fragebögen in ein Online-Tool eingearbeitet und die wissenschaftlichen Betreuer machen sich mit den vorgesehenen Tests vertraut.
Es wird also über 3 Jahre viele Möglichkeiten geben, sich an dem Projekt zu beteiligen.
In PingPongParkinson Aktuell vom 6. Juni besprechen Thorsten Boomhuis und Heike Schroven das Projekt und in einem eingebetteten Video stellt Isabell Meyer das BrainSpin-Projekt detaillierter vor.
Auch hier finden sich noch viele weitere Informationen:
Ansprechpartner bei PingPongParkinson:
Isabell Meyer: isabell@pingpongparkinson.de
Karlheinz Reinfrank: karlheinz.reinfrank@pingpongparkinson.de





