Hiermit möchte ich mich kurz vorstellen.

Ich bin 1967 in Frankfurt am Main geboren, verheiratet und habe eine Tochter.
Tischtennis habe ich bereits in meiner Jugend im Alter von 15 bis 21 Jahren gespielt, dann aber leider verletzungsbedingt aufgehört. 2008 habe ich dann als Ausgleichssport zum Alltag wieder den Schläger in die Hand genommen, jedoch merkte ich schnell, dass irgendetwas nicht stimmte.

Im Januar 2011 wurde dann bei mir Morbus Parkinson via D.A.T. Scan diagnostiziert, was mich derart frustrierte, dass ich den  Schläger wieder an den Nagel hing.

Jedoch ohne Bewegung setzte Mr. Parkinson meiner Mobilität stark zu, also begann ich neben dem Radfahren wieder mit Tischtennis. Durch die reflexorientierten Bewegungsabläufe in dieser Sportart konnte ich nachhaltig eine deutliche Verbesserung meiner Motorik feststellen. 
Hierdurch ermutigt nahm ich im Behindertensport an Deutschen und Hessischen Meisterschaften 2013, 2014, 2017 und 2018 des DBS und des HBRS teil, jedoch ist es für einen „Parki“ schwer hier zu bestehen. Umso mehr war ich erfreut von PingpongParkinson zu hören und ein Bericht in myTischtennis gab letztendlich den Anstoß mit Thorsten Boomhuis in Kontakt zu treten und an der ersten (2019) Weltmeisterschaft für an Parkinson erkrankte Menschen im Tischtennis teilzunehmen. Krönender und sicherlich nicht erwarteter Abschluss war für mich der Erhalt der Bronze Medaille im Einzel.

Was bei dieser Veranstaltung bemerkenswert war, war zu sehen, was mit Parkinson noch alles möglich ist, unabhängig vom Schweregrad des Parkinsons. Außerdem berichteten alle Teilnehmer mit denen ich sprach über eine deutliche Verbesserung der Motorik durch regelmäßiges Tischtennistraining.

Dies hat mich dazu bewogen, mich aktiv im Raum Hessen zu engagieren und „Parkis“ jeden Alters und jeden Stadiums zu ermutigen, einen Tischtennisschläger in die Hand zu nehmen und zu spielen.

„Parkis“, Vereine und Interessenten aus Hessen meldet Euch bei mir.Zusammen können wir etwas erreichen.

Euer Harry